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GESUNDHEIT 2017-12-09T10:10:38+00:00

Project Description

Unterstützung der medizinischen Grundversorgung

Zahnarztpraxis im Ambulatorium Cholashi
Seit Pro Mestia Georgien das Ambulatorium 2005 fertig gestellt und ausgerüstet hat, ist dort ein Georgischer Zahnarzt tätig.
Nachdem 2012 eine schweizerische Zahnhygienikerin und 2013 ein Schweizerischer Zahnarzt Einblick in die zahnhygienische Situation der Bevölkerung erhielten, wurde an der Verbesserung der alarmierenden Situation gearbeitet. Die Weiterbildung der Georgischen Fachkräfte durch Schweizerische Fachleute 2013 – 2016 hat sich bewährt.
Der Patientenstuhl wurde im 2013 ersetzt und das Instrumentarium wird laufend erneuert.
Neben Präventivmedizin, Kariologie und Endodontologie, wird seit 2017 die Bevölkerung auch auf dem Gebiet der Prothetik versorgt. Das ist ein lange ersehnter  Fortschritt, weil das Bedürfnis gross ist. Das Projekt braucht vorläufig finanzielle Unterstützung, weil die Behandlungen nicht kostendeckend sind.
Der Georgische Zahnarzt erhält zusätzlich finanziellen Zuschuss für sein Weiterstudium.

Unterstützung Spital Mestia
Im Zuge der Gesundheitsreform in Georgien wurden seit 2007 die Spitäler privatisiert. Pro Mestia Georgien hält den Kontakt seit Jahren aufrecht und kommuniziert mit dem Ärzteteam und versucht auf ihre Wünsche einzugehen.
Mit Containertransporten von 2005 und 2007 erhielt das Spital Mestia grössere Mengen medizinisches Grundmaterial, Geschenke der Schweizerischen Eidgenossenschaft und verschiedener schweizerischer Spitäler.

Unterstützung der Ambulatorien
Das Hin- und Her zwischen staatlicher und privatwirtschaftlicher Organisation des georgischen Gesundheitswesens verunsichert Ãrztinnen und Ãrzte. Einmal gelten sie als Staatsangestellte, dann sind sie selbständige „Family Doctors“ dann wieder Staatsangestellte.
Pro Mestia Georgien hat mehreren Ambulatorien elementare medizinische Ausrüstung verschafft.

Weiterbildung für Ärztinnen und Ärzte
Pro Mestia Georgien versuchte die Kommunikation unter den Ärztinnen und Ärzten zu fördern und die Situation auch mit Mitteln der Komplementärmedizin zu verbessern. Da Mangel an Medikamenten herrscht, wurde die Herstellung und Verbreitung der Schüsslersalze und der Bachblütentherapie gefördert. Dafür wurden in Mestia in Zusammenarbeit mit dem Spital mehrere Weiterbildungskurse organisiert.

Abgabe von genormten Lesebrillen
Die älteren Menschen Ober-Swanetiens sind oft am wenigsten privilegiert und können sich kaum Hilfsmittel leisten. Seit 2007 wurden über 200 genormte Lesebrillen abgegeben.