BIO-LANDWIRTSCHAFT

Aufbau von Schulungsbetrieben für Bio-Landbau in West- und Ostgeorgien
Es handelt sich um ein lange gehegtes Projekt, das durch die Dachorganisation SUSTAIN CAUCAUS INTERNATIONAL ALLIANCE (SCIA) realisiert wird. Darin wird die Zusammenarbeit des Hofes OROVELA ORGANIC (20 ha) in Achmeta (Kachetien) und THE HOUSE OF NATURE PRO BIODIVERSITY ALLIANCE (2,9 ha) in Martvili (Samegrelo) geregelt. Die Unterstützung des GLOBAL NATURE FUND (GNF) und PRO MESTIA GEORGIEN ist zugesichert. Das Netzwerk wird national und international weiter ausgebaut.

Es geht um den Aufbau und die Entwicklung zweier nachhaltiger Modellbetriebe in West- und Ostgeorgien mit nahe null Emission von Treibhausgasen unter Anwendung der Methoden der biodynamischen und regenerativen Landwirtschaft, des Waldgartenanbaus und der Permakultur.

Die Ziele sind:

  • Praktische und theoretische Schulung in den genannten Regionen anbieten und damit das Wissen um biolandwirtschaftliches Wirtschaften in Georgien stärken. Gemeinden und Politiker miteinbeziehen.
  • Lehrbuch für Bio-Landwirtschaft ist in Arbeit – wird online gestellt werden.
  • Auch entlegene Selbstversorger in den Regionen schulen und vernetzen
  • Sicherung von Versorgung und Einkommen der lokalen Bevölkerung durch Aus- und Weiterbildung zur Produktion gesunder Nahrungsmittel und nachhaltiges, ökonomisches, ökologisches, sozial verträgliches und biodiversitätsfreundliches Wirtschaften.
  • Beispiel geben für eine gesunde Lebensmittelproduktion. Gemüsevielfalt stärken in Freiland- und Gewächshausproduktion. Ackerbau, Obst- und Beerenanbau, medizinische Heilkräuter, Imkerei, Hühnerhaltung zur Eierproduktion.
  • Produktion von Setzlingen und Saatgut. Das ist ein grosses Thema, weil Georgien 95% des Saatgutes aus dem Ausland bezieht.
  • Alte georgische Getreidesorten anbauen.
  • Biodiversität des Bodens wieder herstellen – zur Umkehrung der klimatischen Veränderungen beitragen. Hecken pflanzen als Windschutz und Lebensraum für Vögel und Kleintiere. Pfluglosen Anbau anstreben. Vollständige Ablehnung synthetischer und gentechnisch veränderten Organismen.
  • Popularisierung der Bedeutung gesunder Ernährung in der Bevölkerung.

Die schwierige Situation in Osteuropa macht das Projekt zum Hoffnungsträger und Lebenszentrum.

Die Aufgaben in der Bio-Landwirtschaft sind vielfältig und benötigen langjährige, grosszügige Unterstützung.